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Guide

Lasercutter Stundensatz berechnen im Mittelstand

Die präzise Berechnung des Stundensatzes für Lasercutter ist essenziell, um wettbewerbsfähige Angebote zu erstellen und die Rentabilität zu sichern. In diesem Guide zeigen wir Ihnen, welche Faktoren Sie berücksichtigen müssen und wie Sie die Kalkulation optimieren.

Ein Lasercutter-Stundensatz setzt sich aus festen und variablen Kosten zusammen: Maschinenkosten (Anschaffung, Wartung), Energiekosten (z. B. Stromverbrauch von 5-10 kW/h je Lasertyp) und Betriebskosten (z. B. Absaugung, Filterwechsel). Hinzu kommen Gemeinkosten, wie Miete und Verwaltung, sowie der kalkulierte Gewinnaufschlag. Typische Stundensätze im Mittelstand liegen zwischen 50 und 120 Euro, abhängig von Maschinentyp (CO2, Faserlaser), Automatisierungsgrad und Auslastung.

Häufige Fragen

Wie berechnet man die Maschinenkosten eines Lasercutters?v
Die Maschinenkosten ergeben sich aus der Abschreibung (z. B. 5-10 Jahre), den Wartungskosten (ca. 2-5 % des Kaufpreises jährlich) und den Betriebskosten, wie Energiekosten und Verschleißteile (z. B. Düsen, Linsen).
Welche Energiekosten muss ich einplanen?v
Ein typischer Faserlaser verbraucht etwa 5-10 kW/h Strom. Bei einem Strompreis von 0,30 €/kWh entstehen Energiekosten von 1,50 bis 3,00 € pro Betriebsstunde. CO2-Laser haben oft einen höheren Verbrauch von 10-20 kW/h.
Wie berücksichtige ich Auslastung in der Kalkulation?v
Die Auslastung beeinflusst die Fixkostenverteilung. Bei einer 50%igen Auslastung verdoppeln sich die Fixkosten pro Stunde im Vergleich zu einer 100%igen Auslastung. Planen Sie konservativ mit 60-80% Auslastung.
Welche Gemeinkosten sollten einkalkuliert werden?v
Gemeinkosten umfassen Miete, Versicherungen, Verwaltung und Softwarelizenzen (z. B. CAD/CAM). Diese sollten anteilig auf die Maschinenstunden umgelegt werden, basierend auf der Betriebsdauer pro Jahr.
Wie rechne ich einen Gewinnaufschlag ein?v
Ein typischer Gewinnaufschlag liegt zwischen 10 und 30 %, je nach Marktsegment und Wettbewerb. Multiplizieren Sie die Gesamtkosten pro Stunde mit Ihrem Zielaufschlag, z. B. 1,2 für 20 % Gewinn.

Nächster Schritt

Probieren Sie die Kalkulation mit einem konkreten Use Case.

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