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Maschinenstundensatz berechnen: Leitfaden für Werkstätten

Der Maschinenstundensatz ist ein zentraler Faktor für die Wirtschaftlichkeit Ihrer Werkstatt. Eine präzise Berechnung hilft, Kosten transparent zu machen und wettbewerbsfähige Angebote zu erstellen. Unser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt vorgehen.

Die Berechnung des Maschinenstundensatzes umfasst fixe und variable Kosten. Fixkosten wie Maschinenabschreibung, Raumkosten und Versicherungen werden auf die jährlichen Maschinenlaufzeiten umgelegt. Variable Kosten wie Energie- und Werkzeugverbrauch werden je nach Nutzung berücksichtigt. Wichtig ist, realistische Laufzeiten sowie Auslastungsgrade der Maschinen in die Kalkulation einzubeziehen, um Über- oder Unterkalkulation zu vermeiden.

Häufige Fragen

Wie berechnet man die jährliche Maschinenlaufzeit?v
Die jährliche Maschinenlaufzeit ergibt sich aus den verfügbaren Betriebsstunden pro Jahr abzüglich geplanter Wartungszeiten und ungeplanter Ausfälle. Eine übliche Kalkulationsbasis sind 1.500 bis 2.000 Stunden pro Jahr bei einer Schicht.
Welche Fixkosten müssen berücksichtigt werden?v
Zu den Fixkosten zählen Maschinenabschreibungen (auf Basis der Nutzungsdauer), Raumkosten (anteilig für die Maschine), Versicherungen und Grundwartung. Diese werden auf die geplante Laufzeit verteilt.
Wie kalkuliert man variable Kosten pro Stunde?v
Variable Kosten umfassen Energieverbrauch (Strom, Druckluft), Werkzeugverschleiß, Kühlschmierstoffe und Maschineneinstellungen. Diese Kosten sollten auf Erfahrungswerten oder spezifischen Maschinenkennzahlen basieren.
Was ist der Break-Even-Stundensatz?v
Der Break-Even-Stundensatz ist der Mindeststundensatz, der notwendig ist, um alle Kosten (fix und variabel) zu decken. Er bildet die Basis, um Gewinnmargen und Angebotspreise zu kalkulieren.
Wie beeinflusst der Auslastungsgrad den Stundensatz?v
Ein niedriger Auslastungsgrad führt zu einem höheren Stundensatz, da Fixkosten auf weniger Stunden verteilt werden. Daher ist eine realistische Einschätzung der Auslastung essenziell, um Fehlschätzungen zu vermeiden.

Nächster Schritt

Probieren Sie die Kalkulation mit einem konkreten Use Case.

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